FFB-Festival

„Vereinen wir Kultur zu einem Abend vielseitiger Eindrücke.“ Ausgehend von dieser Idee entstand das FFB-Festival – FFB in diesem Fall mehrdeutiges Akronym nicht nur für den Ort des Treibens, sondern auch für die Vereinigung aus Foto, Film und Band.

Eröffnet wurde das Festival mitreißend durch die Lehrerband. Eingeleitet durch zarte Töne von Geige und Gitarre, wurde es schnell fetzig in einer Tempo reichen Version des Latino-Party-Hits „Vivir mir vida“. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Frau Pfahler, wechselten sich ruhige und tänzerische Momente ab, als u.a. I see fire, Tutti frutti und Nothing else matters erklangen. Mit dem Ohrwurm „Viva la vida“, bei dem viele Handylampen die Aula zum Glitzern brachten, entließ man die zahlreichen Zuhörer in die Pause.

Doch Konzertpause hieß in diesem Fall nicht Pause, sondern eine Verwandlung des Konzertpublikums in Ausstellungsbesucher. Unter dem Motto „Stadt und Land“ hatte der Wahlkurs Fotografie eine sehenswerte Ausstellung eigener Aufnahmen zusammengestellt. Gestärkt durch ein großes Speisenbuffet und Getränke, für welche Elternbeirat und SMV dankenswerter sorgten, konnten die Gäste die Ausstellung besuchen und sich über ihre Eindrücke austauschen. Ergänzt wurde die Ausstellung durch zahlreiche eindrucksvolle Origami-Arbeiten. Zum Nachdenken und Gutes Tun regte auch die Umwelt-AG an, welche ihre selbstgebundenen Recycling-Blöcke verkaufte. Lohnenswert war dann auch der Abstecher ins „kleine Kino“ nebenan, in dem die Filme des Kurses Szenisches Gestalten zum Thema „Alles gut“ gezeigt wurden.

Mit „The Lion sleeps tonight“ und einem selbst zusammengestellten Four-Chord-Song markierte der Auftritt des erst seit kurzem existierenden und rasant gewachsenen Ukulelen-Ensembles – es nimmt inzwischen selbst einen Großteil der Aula ein – das Ende der Pause und die Rückverwandlung der Ausstellungsbesucher in Konzertpublikum.

Gemeinsam wanderte man nun von der Ausstellungsaula zurück in die Konzertaula, wo die Schülerband – traditionell dem Fasching mit sehenswerten Verkleidungen angepasst – schon sehnsüchtig auf ihren Auftritt wartete. Auch sie begeisterte mit einem breitgefächerten Repertoire, wofür sie ihre mit vielfältigen Bläsern gespickte Besetzung wirkungsvoll nutzte. So begann die Band zunächst mit reinen Instrumentalversionen von Fields of gold und Englishman in New York, wobei inbesondere E-Bass, Schlagzeug und Sopransaxophon durch ihr Zusammenspiel im Solo-Teil brillierten. Mit Imagine, Don‘t look back in anger und back to black, behielt das Konzert dann zunächst einen träumerischen und ruhigen Charakter, bevor es mit American idiot und einer selbst arrangierten Version von Schickeria zum Ende nochmal rockiger und mitreißender wurde.

Großer Applaus für alle Beteiligten rundete den Abend ab und entließ alle Gäste mit vielfältigen Eindrücken in die Nacht.