Ende März machten sich 26 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte früh morgens vom Münchner Hauptbahnhof auf den Weg nach Paris – ausgestattet mit allem zwischen Tagesrucksack und Koffer in Familienurlaubsgröße. Der überraschend pünktliche Umstieg in Stuttgart brachte die Gruppe mittags nach Paris, wo nach dem Einchecken im Hostel nahe der Gare de l’Est direkt der erste Programmpunkt wartete: Montmartre. Zwischen Menschenmengen, Souvenirständen und Sacré-Cœur wussten dann alle: wir sind wirklich angekommen.


Am nächsten Tag standen auf dem Programm: Stadtführung und Notre-Dame – in frischem Glanz nach der aufwändigen Restaurierung. Abends ging es zur Bootsfahrt auf die Seine, auf ein mit Touristen übervolles Boot. Wir wurden mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und am Ende sogar einem leuchtenden Eiffelturm entschädigt.


Der Mittwoch zeigte sich kalt und regnerisch, was den Louvre zur passenden Zuflucht machte. Manche verbrachten Stunden im Museeum, andere ergriffen angesichts großer Besuchermengen schneller die Flucht. Am freien Nachmittag fand danach jeder noch eigene Ziele: Shopping, weitere Museen oder Souvenirsuche.
Am Donnerstag folgte das Doppelprogramm aus Schlossbesuch in Versailles und Musée d’Orsay. Der Schlosspark war größer und windiger als gedacht; manche setzten deshalb lieber auf Souvenirs, andere auf Leihräder. Das beeindruckende Schloss gefiel dann allen deutlich besser. Spätestens nach dem Besuch des Musée d‘Orsay am Abend war die allgemeine Energie allerdings deutlich aufgebraucht. Der letzte Tag begann mit einer kleinen organisatorischen Herausforderung, da das Hostel keinen Gepäckraum hatte. Nach erfolgreicher Kofferlogistik an der Gare de l’Est blieb noch Zeit für einen letzten Spaziergang durch Paris, bevor die Gruppe mit etwas Verspätung im TGV die Rückreise nach München antrat. Nach fünf ereignisreichen Tagen voller Eindrücke, neuer Erfahrungen und erfreulicherweise ohne verlorene Geldbeutel oder Koffer bestätigt sich: Paris ist eine Reise wert.
